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Europäische Gesetzes und Konformitätsanforderungen

Großbritannien

Als Unternehmen ist Latchways nach dem BS EN ISO9001:2008 Qualitätsmanagementsystem zertifiziert und ist ein autorisierter Partner des US-Verteidigungsministeriums.

Die Latchways Produkte und Systeme erfüllen alle gesetzlichen Kontrollbestimmungen. Sie entsprechen oder übertreffen alle wichtigen Sicherheitsstandards, wie die Richtlinie des Europäischen Rats 89/696/EEC und die europäischen Standards EN 795:1996 und EN 353-1:1992.
Alle Latchways Systeme sind unabhängig getestet und zertifiziert und verfügen über eine CE-Kennzeichnung und EU-Konformitätserklärungen.

Im April 2005 traten neue Richtlinien für absturzgefährdete Arbeiten in Kraft, die zusätzlich zu den unten beschriebenen Informationen gelten.

CDM

Die Construction (Design and Management) Regulations (allgemein als CDM bezeichnet) traten 1994 zur Regelung der Arbeitssicherheit in Kraft. Sie wurden mit der Einführung der Construction (Health, Safety and Welfare) Regulations 1996 Statutory Instrument No. 1996/1592 Regulation 6 verstärkt. Beide Regelungen sind Teil des HSE Code of Practice, der Folgendes festlegt:

„Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass jeder Mitarbeiter, der auf oder über einer Höhe von 2 m arbeitet, ausreichend vor Stürzen geschützt ist. Im Falle eines Sturzes muss das Absturzsicherungssystem in der Lage sein, den Arbeiter aufzufangen.”

Die CDM-Bestimmungen richten sich an alle Beteiligten, d. h. Kunden, Bauleitung, Architekten/Designer sowie alle beteiligten Unternehmen und deren Mitarbeiter, für Arbeitssicherheit zu sorgen und die Verantwortung dafür gemeinsam zu übernehmen. Die Verantwortung deckt die Gebäudekonstruktion, -instandhaltung als auch den Gebäudeabriss ab.
Im Februar 2002 trat eine Neuauflage des Approved Code of Practice (ACoP) in Kraft. Dieser fordert, dass...:

Kunde

  • ...sicherstellt, dass alle beteiligten Architekten, Bauleiter und Unternehmen kompetent sind, über die erforderlichen Ressourcen verfügen und die Arbeitsschutzbestimmungen erfüllen.
  • ... eine Akte zum Arbeitsschutz bereithält.


Architekt/Designer

  • ... alle notwendigen Schritte unternimmt, um den Kunden über seine Pflichten gemäß CDM in Kenntnis zu setzen.
  • ... eng mit Bauleitung, anderen Architekten/Designern und beteiligten Unternehmen zusammenarbeitet, um die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen sicherzustellen.
  • ... sicherstellt, dass der Entwurf ausreichend Informationen zu den Arbeitsschutzbestimmungen enthält und ein geeigneter Sicherheitsplan für alle Arbeiten erstellt, seine Einhaltung überwacht und regelmäßig aktualisiert wird.
  • ... sicherstellt, dass nur autorisierte Personen an der Baustelle zugelassen sind.
  • Die oben beschriebenen Anforderungen unterliegen dem Strafrecht im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes Health and Safety at Work Act 1974. Bei rechtlichen Verstößen können Einzelpersonen sowie Organisationen/Unternehmen strafrechtlich verfolgt werden.

Weitere Einzelheiten zum britischen Recht sind der HSE website http://www.hse.gov.uk zu entnehmen.

Frankreich

Dekret 65-48 vom 8. Januar 1965, geändert per Dekret 95-608 vom 16. Mai 1995:
Legt fest, dass Absturzsicherung gewährleistet sein muss, wenn Arbeiten oder Bewegungen eines Arbeiters zu Stürzen aus einer Höhe von 3 m oder mehr führen können.
‚ Le Code du travail’: Artikel L230-3 ‚Allgemeine Präventionsprinzipien’
Legt fest, dass jeder Arbeitgeber die notwendigen Vorkehrungen treffen muss, um Sicherheit zu gewährleisten und die Unversehrtheit seiner Mitarbeiter zu schützen.

 

Europäische Gesetzes und Konformitätsanforderungen

Arbowet artikel 5 (verplichting tot Risico Inventarisatie & Evaluatie)
Arbobeleidsregels 3.16 (werkzaamheden boven de 2,5 meter)
Arbeidsomstandighedenbesluit artikel 2.29 (ontwerpers-bronbeleid-stand der techniek)
Arbobesluit voor de Bouw artikel 2.6 en 2.31 (verantwoording opdrachtgevers).

Spanien

Königliches Dekret für Spanien (2177/2004), insbesondere:
 

  • 4.1.3 - Sicherheitsseilsysteme sind nur in Arbeitssituationen zulässig, in denen eine Risikobewertung belegt, dass die Arbeiten ohne Risiko ausgeführt werden können, und dass der Einsatz eines sichereren Systems nicht gerechtfertigt ist.
  • 4.1.4 - Bei Bedarf werden Absturzsicherungssysteme montiert.
  • 4.2.3 - Arbeiten auf einer Höhe von mehr als 3,5 m über dem Boden, die zudem Maßnahmen erfordern, die die Stabilität des Arbeiters gefährden können, dürfen nur mit PersonenAbsturzsicherungssystemen oder einem alternativen Absturzsicherungssystem ausgeführt werden.Gesetz zur Vorbeugung von Arbeitsrisiken: 31/1995 und zugehörige Ergänzungen: 54/2003.

Der Arbeitgeber ist für den Arbeitsschutz am Arbeitsplatz verantwortlich.

Königliches Dekret 773/1997 Mindestanforderungen des Arbeitsschutzes zum Einsatz von Personensicherungsausrüstungen.

Königliches Dekret 1215/1997 Mindestanforderungen des Arbeitsschutzes zum Einsatz von Ausrüstungen durch die Arbeiter.

NTP 448 Arbeiten auf leichtem Dachmaterial.